Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Wenn ums Licht geht dann hier!!

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Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon Mark S. » 18.05.2010, 18:51

Ich habe bis jetzt (wenn ich überhaupt zusätzliches Licht verwendet habe) zumeist Blitzlicht eingesetzt. Allerdings verwende ich bei Innenaufnahmen öfters sehr kleine Blenden und lange Belichtungszeiten. Dabei stellt sich irgendwie die Frage ob Dauerlicht für diese Arbeitsweise nicht besser wäre, da ich mit zusätlichem Licht eher dezent vorgehe und meistens nur Schatten aufhelle. Was verwendet ihr bei solchen Aufnahmen? Vielleicht hat ja auch jemand eine Empfehlung für ein Dauerlicht (eventuell Tageslicht?).
Mark S.
 
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon hartmut » 19.05.2010, 12:17

Hallo Mark,

du kannst das Verhältnis Blitz/vorhandenes Licht eigentlich gut steuern. Mit der Leistung des Blitzes und der Blende bestimmst du die Helligkeit/Anteil des Blitzlichtes und dann bei vorgegebener Blende mit der Belichtungszeit den Anteil des vorhandenen Lichtes. Einige Belichtungsmesser geben das Mischungsverhältnis von Dauer-/ und Blitzlicht an; so dass man hiermit schnell zum gewünschten Ergebnis kommt. Ggf. muss man mehrfach blitzen, um die Blende genügend schließen zu können, auch das können Blitz-Belichtungsmesser messen.


Viele Grüße

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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon Karlheinz » 19.05.2010, 17:48

Mark S. hat geschrieben:Vielleicht hat ja auch jemand eine Empfehlung für ein Dauerlicht (eventuell Tageslicht?).

Hallo,

ich mache mir Gedanken, was sich denn der Architekt bei seiner Beleuchtung mit Fenster und Lampen gedacht hat. Das versuche ich zu erhalten und helle nur dort auf, wo der Kontrast zu groß wird oder wo ich einen Akzent setzen will.

Gruß
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon Peter K » 19.05.2010, 20:38

Hallo Mark,

wenn Du Räume in die auch Tageslicht einfällt aufnehmen willst ist Elektronenblitz wohl die beste zusätzliche Lichtquelle, zumal Du die Beleuchtung und die Belichtung wie von Hartmut beschrieben sehr genau abstimmen kannst. "Tageslicht-HMI-Licht" hat zwar den Vorteil dass es Dauerlicht ist und auch nicht flickert, die Leuchten samt Vorschaltgerät sind aber auch nicht billig und die Lampen haben nur eine kurze Lebensdauer.

Willst Du dagegen - selbst größte Räume - die mit Kunstlicht beleuchtet sind fotografieren geht das auf Kunstlichtfilm und einer "Wanderlampe": Währen der Verschluß geöffnet ist "überstreichst" Du mit dem Licht einer Lampe jeden Punkt der Wände. Wichtig ist nur dass die Lampe niemals in Richtung der Kamera gerichtet wird und Du samt Lampe dauern in Bewegung bleibst. Bei sehr großen Räumen brauchst Du nur noch einen Kabelträger.

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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon henningr » 20.05.2010, 07:22

Dauerlicht-Blitz wenn der Innen - Raum groß ist

Hallo Mark,

Dauerlicht ist natürlich viel besser zum Beurteilen als Blitz.
Jetzt aber das ABER: Soll es mit Tageslicht gemischt werden, gibt es schnell Probleme mit der Farbtemperatur. Dann noch kleine Blenden! Da braucht es richtig Saft-. Blaue 500er Glühbirnen, inzwischen nur noch aus China brennen schnell durch, und sind ziemlich mühsam. Halogen, wie Hedlers mit 2x1000 Watt und Blauglasscheiben dringen enttäuschend wenig weit in große Räume. Zumindest, wenn noch irgendein Lichtformer verwendet wird, der dann schnell zum Raucher wird. Weil die vielen Watt eben viel Hitze produzieren.
HMI- Tageslicht ist sauteuer. Bleibt der Blitz. Auch der sollte genügend Leistung haben, z.b. gerade wenn man von hinten z.b. mit Waben eine dunkle Ecke aufhellen will und das Licht nicht vorne zu verstecken ist.
Bei kleinen Räumen genügt eine Batterie kleiner Computerblitze.
Und moderne Räume sind sowieso eher für den Fotografen gebaut und deshalb gibt´s hier manche (Beleuchtungs)Probleme nicht.
Henning
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon LarsHennings » 20.05.2010, 10:46

Hi, denk´ an die Fenster: wenn Du mit Kunstlichtfilm arbeitest, müssen die Fenster mit Filterfolie abgedeckt werden, damit sie weiter als Tageslicht erscheinen. Ggf. Blitze außen vor die Fenster stellen, damit es keine dunklen Löcher werden. Bei den Filmleuten sah ich neulich eine Plattform für den Scheinwerfer mit einem 70 m Ausleger!

Gruß
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon klausesser » 20.05.2010, 11:15

Mark S. hat geschrieben:Ich habe bis jetzt (wenn ich überhaupt zusätzliches Licht verwendet habe) zumeist Blitzlicht eingesetzt. Allerdings verwende ich bei Innenaufnahmen öfters sehr kleine Blenden und lange Belichtungszeiten. Dabei stellt sich irgendwie die Frage ob Dauerlicht für diese Arbeitsweise nicht besser wäre, da ich mit zusätlichem Licht eher dezent vorgehe und meistens nur Schatten aufhelle. Was verwendet ihr bei solchen Aufnahmen? Vielleicht hat ja auch jemand eine Empfehlung für ein Dauerlicht (eventuell Tageslicht?).



Ich würde auf zusätzliches Licht ganz verzichten und mit Belichtungsreihen arbeiten. Dabei bekommst Du einen deutlich natürlicheren Eindruck der Situation vor Ort.
Vorzugsweise digital geht das aber auch analog - ist nur mehr Arbeit mit Scannen und braucht mehr Material.
(ich würde das auf jeden Fall sowieso digital machen).

Auf die Art kannst Du von den tiefsten Schatten bis zu den hellsten Lichtern überall Durchzeichnung bewahren.

Wenn ich unbedingt zusätzliches Licht haben wollte: ich würde auch jeden Fall Blitze mit fein abstufbarer Leistung und hellem Einstellicht nehmen.
Das kannste auch schonmal als Kunstlich benutzen.

Wenn die Leistung Deiner Blitze nicht reicht: mehrfach blitzen.

Gruß, Klaus
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon Mark S. » 22.05.2010, 09:46

Wenn ich digital arbeite mache ich Belichtungsreihen und füge sie zusammen bzw. arbeite mit Masken in PS.
Bei 4x5 (was immer seltener wird) würde ich dennoch gerne "eine" zusätzliche Lichtquelle verwenden. Bei Bewegtbild hab ich öfters HMIs von Dedolight verwendet, die waren wirklich super. Aber zahlen sich so teure Lampen auch für Fotografie aus? Oder würde auch sowas billiges reichen: http://www.foto-walser.biz/shop/Artikel ... x_80cm.htm
-Tageslicht, 1260 Watt- hört sich doch nicht so schlecht at?! Von der Leistung her würde es mir zum Aufhellen von Schatten wohl reichen, und mehr möchte ich grundsätzlich eh nicht machen.
Blitzlicht ist mir bei solchen Aufnahen wegen der schlechteren Beurteilungmöglichkeit eher unsympathisch...
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon klausesser » 22.05.2010, 12:51

Mark S. hat geschrieben:Wenn ich digital arbeite mache ich Belichtungsreihen und füge sie zusammen bzw. arbeite mit Masken in PS.
Bei 4x5 (was immer seltener wird) würde ich dennoch gerne "eine" zusätzliche Lichtquelle verwenden.



Du kannst ja auch auf 4x5" eine Belichtungsreihe machen. Würde ich tun - denn das Ergebnis wird natürlicher aussehen als mit Aufhellung.
Ist halt nur zusätzlicher Aufwand beim Scannen und in Photoshop . . . aber wenn´s denn unbedingt analog sein muss :wink:

(speziell bei Innenarchitektur ist Digital ein Segen - absoluter Vorteil gegenüber Analog)

"Blitzlicht ist mir bei solchen Aufnahen wegen der schlechteren Beurteilungmöglichkeit eher unsympathisch..."

Dafür gibt´s ja Pola/Fuji!

Gruß, Klaus
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon Mark S. » 25.05.2010, 12:40

[/quote]


Du kannst ja auch auf 4x5" eine Belichtungsreihe machen. Würde ich tun - denn das Ergebnis wird natürlicher aussehen als mit Aufhellung.
Ist halt nur zusätzlicher Aufwand beim Scannen und in Photoshop . . . aber wenn´s denn unbedingt analog sein muss :wink:

(speziell bei Innenarchitektur ist Digital ein Segen - absoluter Vorteil gegenüber Analog)

"Blitzlicht ist mir bei solchen Aufnahen wegen der schlechteren Beurteilungmöglichkeit eher unsympathisch..."

Dafür gibt´s ja Pola/Fuji!

Gruß, Klaus[/quote]

Belichtungsreihen mit 4x5" ? :? Ich glaube das ist mir dann zu viel Aufwand. Vermutlich würde auch mein Rechner ganz schön schwitzen bei den Datenmengen...
Obwohl ich gerne ein natürliches Ergebnis habe, finde ich es bei manchen Aufnahmen auch notwendig Lampen/ Blitze zu verwenden. Nicht immer ist das vorhandene Licht ideal (auch nicht mit dri/ hdr). Ein Schatten bleibt ja ein Schatten, auch wenn er durch die Technik Zeichnung bekommt. Ist dann halt eine Stilfrage ob man das "Licht des Architekten" selber verändert.
Rein aus Interesse würde es mich dennoch interessieren wo der Hacken bei dem billigen Dauerlicht vom geposteten Link ist?
Jedenfalls werd ich mir jetzt mal verschiedenes Licht von einem Kollegen borgen und etwas testen. Und die Belichtungsreihe mit 4x5 werd ich trotzdem mal testen :-)
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon henningr » 25.05.2010, 19:48

Hallo Mark,

Ganz ohne Zusatzlicht geht es bei mir in großen Räumen oft nicht. Besonders wenn irgendeine dunkle Ecke nicht nur nicht absaufen, sondern etwas lebendiger sein soll, dh. kleine Spitzlichter haben soll. Blitz ist eigentlich gut auch knapp zu dosieren, zu messen und zu formen. Mit billigeren Tageslichtleuchten habe ich keine Erfahrung. Sie scheinen nur oft größere Flächen zu haben und wenig raumgreifend zu sein. Gute Lichtformer und gutes Dimmen gibt es dabei, meines Wissens auch eher nicht. Aber es würde mich interessieren.

Gruss Henning
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon samsang » 02.06.2010, 08:54

Guten Tag!

Als Einsteiger mit einer Sinar F und 65er 105° Objektiv, möchte ich mich hier kurz vorstellen:

Digital war und ist mir einfach nicht mehr sympathisch. Das Thema Blitzen ist für mich
aus einem Grunde interessant, weil ich digital mit Elinchrom Ranger gearbeitet habe und diesen nicht
"verstauben" lassen will - Reizvoll wären Portraits mit Blitz und "Sportfotos" mit Blitz (z.B: Skateboard) Nun meine Fragen: (endlich :-( )

1. Gibt es einen "Adapter" für den Drahtauslöser um auch die Blitzanlage auszulösen?
2. Der Verschluss ist ja im Objektiv (nicht generell) kann ich damit über 1/500stel mit Blitz auslösen? - ist der Verschluss "schneller"

Vielen Dank, für euren Input.
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon Peter K » 02.06.2010, 09:40

Hallo (hast Du auch einen Vornamen?),

erst mal willkommen im GF-Forum.

Elektronenblitzgeräte verstauben zu lassen empfiehlt sich auf keinen Fall. Erstens weil solche Geräte gut zu gebrauchen sind und zweites weil die bei längerem Nichtgebrauch sich selber zerstören: das Dielektrikum in den Kondensatoren zersetzt sich so dass die sich mit Knall und starker Rauchentwicklung verabschieden wenn sie dann doch mal wieder nach einiger Zeit eingeschaltet werden.

Viele Blitzanlagen haben eine Fotozelle eingebaut und lösen den Blitz aus wenn die "angeblitzt" wird. Dafür reicht meist ein kleines Blitzgerät auf oder an der Kamera das über den Verschluß ausgelöst wird. Oder man baut sich einen Handauslöser indem man statt des Synchronkabels ein Kabel mit Auslösetaste anschließt. Dazu braucht man nur einen Stecker der ins Blitzgerät paßt, oft Koaxialstecker, entsprechend langes zweiadriges Kabel und einen Taster aus dem Elektronikhandel.

Zentralverschlüsse wie sie meist an GF-Kameras verwendet werden haben den Vorteil dass sie anders als Schlitzverschlüsse auch bei den kürzesten einstellbaren Belichtungszeiten mit Blitz verwendet werden können. Ältere Verschlüsse haben oft noch einen kleinen Hebel um die Blitzsynchronisation von "M" für die nicht mehr gebräuchlichen Blitzbirnen auf "X" für Elektronenblitzgeräte umstellen zu können.

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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon samsang » 02.06.2010, 17:23

Grüss dich!

Vielen Dank - werd mich mal hinsetzen und ein Schalter/Blitzauslöser System überlegen

MFG _ david
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon GerdO » 02.06.2010, 19:00

Ich habe noch niemanden gesehen, der mit einem Schalter händisch eine Blitzanlage auslöst.

Sinnvoll kann ich mir das momentan nur vorstellen, wenn man die Anlage mehrere male bei
derselben Belichtung auslösen will. (Aber dafür kann ich mir keine Notwendigkeit vorstellen,
da man bei Mehrfachblitzen i.d.R. einfach mehrfach auslöst und die Blitze mit dem Verschluss
ausgelöst werden)

Warum hältst du das für notwendig und nutzt nicht einfach die Synchbuchse am Verschluss?

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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon Peter K » 02.06.2010, 19:58

GerdO hat geschrieben:Ich habe noch niemanden gesehen, der mit einem Schalter händisch eine Blitzanlage auslöst.

Das nennt sich "Offenblitzmethode". Dabei wird die (Einzel-)Belichtungszeit nur durch die Abbrenndauer des Blitzes bestimmt.

Bei mehrfachem Spannen und Auslösen des Verschlusses besteht immer die Gefahr die Kamera wenn auch nur geringfügig zu verschieben.

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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon GerdO » 02.06.2010, 21:24

Bei Sport (Skateboard) und Porträt?
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon Peter K » 02.06.2010, 22:07

GerdO hat geschrieben:Bei Sport (Skateboard) und Porträt?

Auch oder vielleicht gerade.

Portrait heißt ja nicht nur jemanden zu fotografieren der wie zu Daguerres Zeiten, wenn auch ohne Kopfstütze, auf einen Stuhl sitzt. Es gibt ja auch das Simultanportrait, heute hier in einem anderen thread angesprochen, mehrere "Ansichten" derselben Person auf einem (Plan-)Film.

Auch beim Skateboarding kann ich mir den gesamten Rand einer Halfpipe oder eine Curb in einem Bild vorstellen bei dem mehrere Blitze ausgelöst werden, jeweils wenn ein Skater an unterschiedlichen Stellen über den Rand der Halfepipe flippt bzw. grinded. :wink:

Beides setzt eine geringe Dauerbeleuchtung wie z. B. den frühen Abend voraus damit das Bild nicht durch Geisterbilder gestört wird.

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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon klausesser » 02.06.2010, 23:55

GerdO hat geschrieben:Ich habe noch niemanden gesehen, der mit einem Schalter händisch eine Blitzanlage auslöst.



Sinnvoll kann das z. B. sein, wenn man mehr Blitzleistung braucht als vorhanden.
Dann blitzt man so oft, bis man auf die benötigte Blende kommt.
Kann man auch mit Wanderlicht machen - stell Dir eine große Halle vor, in der eine sehr lange Maschine steht.
Du kannst nicht die ganze Machine auf einmal beleuchten, weil Du dann die Lampen im Bild hättest.
Also machst Du den Verschluss auf (am Abend), gehst an der Maschine entlang und löst in vorher definierten Abständen
den Blitz aus. Geht nat. auch gut mit Dauerlicht.
Wenn Du´s richtig machst wird die Maschine wunderbar ausgeleuchtet sein - wählbar gleichmäßig oder ungleichmäßig.
Auf die Art kannst Du auch eine ganze Straße oder eine Häuserfront ausleuchten.
Der Verschluss bleibt dabei offen (Raumlicht abdunkeln, versteht sich), um nicht die Kamera anfassen zu müssen.
Dafür muß man sich allerdings keinen Schalter basteln sondern kann mit der Taste am Generator auslösen.

Gruß, Klaus
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon LarsHennings » 03.06.2010, 08:00

Hi, Gerd, gesehen hast Du mich zwar noch nicht. Aber wenn ein sich bewegendes Objekt bei 1 s Belichtung zugleich etwa in der Mitte der Zeit eingefroren werden soll, ohne daß an der Kamera das eingestellt werden kann, dann wird mit der Hand der Blitz ausgelöst, z. B. über den Belichtungsmesser in der anderen Hand.

Gruß
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon henningr » 03.06.2010, 10:58

Mehrfachblitzen.
Gab es mal und war dafür super: Prontor selbstspannende Verschlüsse erübrigten das Fummeln an der Kamera und ersparten Weichzeichnung durch Doppelkonturen.
Grüsse Henning
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon Peter K » 03.06.2010, 11:45

henningr hat geschrieben:Gab es mal und war dafür super: Prontor selbstspannende Verschlüsse erübrigten das Fummeln an der Kamera und ersparten Weichzeichnung durch Doppelkonturen.

Nicht unbedingt. Da bei Selbstspannverschlüssen wie dem Prontor-Press oder dem Copal-Press die Kraft für den Verschlußablauf über den Drahtauslöser bzw. Verschlußhebel übertragen werden muß, - man muß alse den Drahtauslöser kräftiger drücken - sind Press-Verschlüsse eine Quelle für Objektivschwingungen. Deshalb sind nicht alle Verschlüsse selbstspannend.

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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon samsang » 03.06.2010, 18:29

Also ich glaube, ich habe die Blitzgeschichte völlig falsch erläutert.
Ich möchte banal gesagt ein Portrait mit Blitz machen, habe einen Elinchrom Ranger UND einen Skyport Auslöser

Die Frage würde ich ungefähr so formulieren :oops: :

"Wo stecke ich den Stecker des Skyport Auslösers an, um meinen Ranger bei Auslösen der Kamera auch auszulösen :shock: "

Ich habe mal ein Foto meines Objektivs angehängt, mit dem Stecker, auf jenen mein Skyport Kabel m.E. nach passen würde UND
ein Foto meines Skyporttrigger-Auslösekabels

Bild

Bild

Also, mal sehen ob ich das richtig erklärt habe...Vielen Dank überhaupt für eure Toleranz, in anderen Foren wird man als Anfänger
ja ohnehin nur dämlich behandelt
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon Peter K » 03.06.2010, 20:51

Hallo David,

wenn ich das richtig bei Elinchrom gesehen habe wird der EL-Skyport Transmitter auf den Blitzschuh einer Kamera gesetzt und bekommt so den Synchronimpuls von der Kamera. Um das Gerät mit dem X-Kontakt Deines Copal-Verschlusses, den hast Du rot eingekreist, verbinden zu können brauchst Du ein Kabel "Synchron Cord PC-2.5 J / 20 cm" oder "Synchron Cord PC-2.5 J / 50 cm". Mit dem Stecker der auf Deinem Bild zu sehen ist geht es jedenfalls nicht.

Eine andere Möglichkeit ist ein "Blitzadapter Kabelkontakt" wie z. B. der hier.

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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon samsang » 04.06.2010, 06:38

Hallo Peter!

Also das passt dann schon, denn der von dir empfohlene Zubehörschuh (Hama) ist genau derselbe Stecker den ich bereits besitze.
Der Skyportauslöser kann über den Schuh, aber auch über ein Zusatzkabel ausgelöst werden.

Dankeschön fürs raussuchen - meine ersten Gehversuche in Sachen GF mit Trendsportarten und Blitz können starten :)
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon sanchi heuser » 04.06.2010, 07:18

samsang hat geschrieben:Also, mal sehen ob ich das richtig erklärt habe...Vielen Dank überhaupt für eure Toleranz, in anderen Foren wird man als Anfänger
ja ohnehin nur dämlich behandelt




Hi David

ebenfalls ein herzliches Willkommen meinerseits.
Man kann nicht alles wissen, man kann aber alles fragen.


Viel Erfolg und Grüße
sanchi
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon samsang » 26.07.2010, 17:01

Also ich muss das Thema wieder ausgraben entschuldigt bitte.
Und zwar habe ich das Problem, dass der Funkauslöser (in diesem Fall ein PocketWizard) einfach
kein Signal bekommt - sprich die Blitzanlage löst nicht aus.

Nun woran kann das liegen und löst einer von euch mit Funkauslöser über X aus?
Kann es sein dass die vom X Kontakt abgegebene Spannung einfach zu gering ist?
wie funktioniert das überhaupt?


großes Unwissen.....schwitz....
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon Grauer Wolf » 26.07.2010, 17:16

samsang hat geschrieben:Kann es sein dass die vom X Kontakt abgegebene Spannung einfach zu gering ist?
wie funktioniert das überhaupt?

Der X-Kontakt gibt überhaupt keine Spannung ab, er schließt nur den Zündkreislauf resp. aktiviert den Senderimpuls, wirkt also als reiner Schalter. Entweder nach guter alter Sitte mit einem simplen, mechanischen Kontakt oder modern über einen Thyristor, Schalttransistor, IC oder äquivalent...
Ich benutze selber keinen Funkauslöser, aber trotzdem ein Rat: Viele Funk- und IR-Auslöser können mehrere Kanäle ansteuern. Bist Du sicher, daß der Kanalwähler richtig steht? Nur so eine Idee, manchmal sieht man ja den Wald vor lauter Bäumen nicht... :wink:
Gruß
Wolf
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon samsang » 26.07.2010, 19:11

Ja ne, also den falschen Channel hab ich zuerst auch vermutet - ich denke
das Grundproblem ist, dass die Funkauslöser (Skyports, wie PW`s) einen kleinen
Stromstoss brauchen um das Signal - sprich die Auslösung - an den Generator
weiterzugeben - wie beim Blitzschuh halt....


SCHADE hab 1200 Watt und 4x5 nur nix zum verbinden......
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon Certochrom » 26.07.2010, 20:13

Hallo samsang,

dann bleibt es bei der Feststellung vom Grauen Wolf:

Der X-Kontakt gibt keine Spannung ab.

Viele Grüsse

Michael
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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon Peter K » 26.07.2010, 20:26

samsang hat geschrieben:Ja ne, also den falschen Channel hab ich zuerst auch vermutet - ich denke
das Grundproblem ist, dass die Funkauslöser (Skyports, wie PW`s) einen kleinen
Stromstoss brauchen um das Signal - sprich die Auslösung - an den Generator
weiterzugeben - wie beim Blitzschuh halt....

Der Blitzschuh - die dicke Kontaktfläche in der Mitte und das umgebogene Metall das das Zubehör hält - ist nichts anderes als der Synchronkontakt an einen Zentralverschluß: die Kontakte eines Schalters der geschlossen wird wenn der Verschluß ganz offen ist. Die drei kleinen zusätzlichen Kontakte dienen der Verbindung von Systemblitzgeräten mit der SLR um die Blitzbereitschaft im Sucher anzuzeigen und zur Begrenzung der Blitzleuchtdauer aber nicht um den Blitz zu zünden!

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Re: Blitz vs. Dauerlicht bei Innenarchitektur

Beitragvon sisust » 26.07.2010, 21:06

Hi in die Runde,
ich kann die Problematik nicht nachvollziehen, ich habe es gerade mal bei mir ausgetestet und beide vorhandene Funklösungen, Hensel und Calumet, funktionieren bei mir einwandfrei.
Versuchs-Objektiv bei mir ist ein Rodenstock 135er im Prontor professional 01 Verschluß, zwei Hama Blitzadapter mit Kabelkontakt, Sender/Empfänger-Set und ein Systemblitz, achso, es fehlt noch der Drahtauslöser in der Auflistung.
Drahtauslöser angebracht, einen Hama Blitzadapter, der mit dem Kabelkontakt, mit der X-Kontakt-Buchse des Objektivverschlusses verbunden und auf den Blitzschuh darauf dann den Sender montiert und auf der anderen Seite den Empfänger mit dem zweiten Hama Blitzadapter, der mit dem Kabelkontakt, über die X-Kontakt-Buchse des Empfänger gekoppelt und auf dem Blitzschuh den Blitz aufgesetzt, alles eingeschaltet und den Drahtauslöser betätigt und es wurde LICHT.

Gruß von Simone
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